Mi

29

Aug

2018

Start des Gründer-Stipendiums NRW

Die Landesregierung hat jetzt das Gründer-Stipendium auf den Weg gebracht. Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart hat hierzu die Förderbedingungen vorgestellt. Die FDP-Landtagsabgeordnete Martina Hannen ruft alle Menschen in Lippe mit einer guten Idee und dem Willen zur Gründung auf, sich für ein Stipendium zu bewerben. „Auch in Lippe heißt es nun: Gründer willkommen! Mit dem Gründer-Stipendium schafft die NRW-Koalition Chancen für gute Ideen“, freut sich Martina Hannen.

Die Initiative zeigt, dass die Freien Demokraten ihre Überzeugung auch in Regierungshandeln übertragen. „Chancen dürfen niemals von Herkunft abhängen. Wer mit einer guten Idee gründen will, soll dies auch ohne ein bereits vorhandenes Vermögen tun können“, sagt Martina Hannen. Mit dem Gründer-Stipendium unterstützt das Land innovative Jungunternehmer und Startups jeweils bis zu ein Jahr lang mit 1.000 Euro monatlich und gibt den Gründerinnen und Gründern damit die Möglichkeit, ihre Idee auszuarbeiten. Die Vergabe der Stipendien erfolgt dezentral über die Gründernetzwerke vor Ort. Martina Hannen: „Der dezentrale Ansatz ist der richtige Weg, um die Unterstützung nah an und in die Szene zu tragen.“

 

Nun ist es an den Tüftlern, Zukunftsunternehmern und Visionären, sich mit ihrer Idee für ein Stipendium zu bewerben. „Ich ermutige potentielle Gründer ausdrücklich, sich für das Programm zu bewerben. Wir sind neugierig auf spannende Konzepte, zukunftsträchtige Projekte und innovative Geschäftsmodelle und hoffen auf starke Bewerbungen auch aus Lippe“, sagt Martina Hannen.

Mi

27

Jun

2018

„Vom Know How der Gemeinschaft profitieren“

„Irgendetwas mit Medien“ – das ist heute oft der Berufs- oder Studienwunsch junger Schulabgänger. Gleichzeitig sinkt das Interesse an Studiengängen im MINT-Bereich. Die Auswirkungen sind fatal: Chemie- oder Physikunterricht fällt aus, da Lehrer fehlen. Viele Betriebe suchen händeringend Ingenieure oder Techniker. Auszubildende werden umworben. Nachwuchsförderung für MINT-Berufe, das ist daher ein Ziel, das die Lippe Bildung eG verfolgt.

Die FDP-Landtagsabgeordnete Martina Hannen informierte sich jetzt zusammen mit dem FDP-Kreisvorsitzenden Carsten Möller bei einem Besuch der Genossenschaft über deren Arbeit. „Ich bin von dem breiten Angebot begeistert“, lautete ihr erstes Fazit. Über die Projekte informierte sie Carsten Kießler, Leiter des zdi (Zentrum Lippe.MINT), sowie Vorstandsvorsitzender Markus Rempe der Lippe Bildung eG.

 

So fördert die Lippe Bildung eG, die eng mit den der Handwerkskammer, der Kreishandwerkerschaft und Betrieben zusammenarbeitet, in MINT-Kursen das Interesse von Grundschülern in diesem Bereich. „Der frühe Kontakt ist für Mädchen und Jungen wichtig und weckt spielerisch ihr Interesse an Technik oder Informatik“, meinte Carsten Möller.

 

Ausführlich informierten sich die beiden FDP-Politiker auch über das „KungFu“-Projekt („Kunststoff goes Future“) der Lippe Bildung eG. Es hilft kleinen oder mittleren Unternehmen bei der Umstellung auf digitalisierte Arbeitsschritte, erfuhr Martina Hannen von Achim Gerling, KungFu-Projektleiter. „Viele unterschiedliche Bildungseinrichtungen sind hier hervorragend vernetzt. Solche Modelle können auch auf andere Regionen von Nordrhein-Westfalen übertragen werden. Jeder kann von dem Know How der anderen Beteiligten und der Gemeinschaft profitieren. Das geht schnell und unbürokratisch“, meinte Martina Hannen nach dem Besuch.

Do

07

Jun

2018

„Freiheit der niederländischen Berufskollegs ist enorm“

Im Gespräch: Stephan Haupt, René Westra (VVD), Peter van Mulkom (Vorstand ROC), Arie Kerkmann, Martina Hannen, Willem van Hees (Leiter des Projekts Ler(n)ende Euregio), Paul Marcelis (Projektleiter Deutsch im beruflichen Kontext)
Im Gespräch: Stephan Haupt, René Westra (VVD), Peter van Mulkom (Vorstand ROC), Arie Kerkmann, Martina Hannen, Willem van Hees (Leiter des Projekts Ler(n)ende Euregio), Paul Marcelis (Projektleiter Deutsch im beruflichen Kontext)

Eine Fahrt in das grenznahe Nijmegen, Ziel: das örtliche Berufskolleg, stand im Termin-kalender meines Kollegen Stephan Haupt und mir. Begleitet wurden wir durch den nieder-ländischen Abgeordneten René Westra (VVD).

 

9.900 Studierende besuchen das ROC Nijmwegen, die nieder-ländische Form des Berufskollegs. Die Freiheit der niederländischen Berufskollegs ist enorm und trägt den regionalen Bedingungen und Anforderungen an die berufliche Bildung Rechnung.

So sehen die Bildungsgesetze eine weitgehende Autonomie der Schulen vor. Sie können eigenständig über ihr Budget und die angebotenen Bildungsgänge entscheiden. Außerdem sollen alle Jugendlichen ohne Ausnahme zu einem Berufsabschluss oder wenigstens zu einer „Startqualifikation“, einer beruflichen Eingangsqualifikation, geführt werden. Darüber hinaus ist die Ausbildung in vier unterschiedliche Niveaustufen gegliedert.

 

Im Anschluss besuchten wir das Berufskolleg in Kleve. Es ist mit 5.000 Schülerinnen und Schülern zwischen 16 und 40 Jahren das größte Berufskolleg in Nordrhein-Westfalen und vermittelt 50 Ausbildungsberufe in Wirtschaft und Verwaltung, Technik, Gesundheit und Ernährung sowie Agrarwirtschaft. 230 Lehrerinnen und Lehrer unterrichten in 95 Fächern.

 

Es war interessant, den Vergleich zwischen den deutschen und niederländischen Schulsystemen ziehen zu können. Dieser Austausch ist für unsere Arbeit im Landtag enorm wichtig. Auch wenn wir wissen, dass sich unser System der dualen Ausbildung weltweit wahrlich nicht zu verstecken braucht, gibt es immer etwas zu verbessern.

 

Von unserem Tag in der Grenzregion nehme ich mit, dass wir das Fundament der dualen Ausbildung erhalten und stärken müssen, den Schulen und Leitungen vor Ort aber wieder mehr Vertrauen entgegenbringen und Entscheidungsfreiheit zugestehen müssen.

Mi

30

Mai

2018

Ungleichbehandlung von Realschulen abbauen

Die Einstellung von mehr Schulpsychologen oder eine bessere Bezahlung von Realschullehrern – viele Themen umfasste das Gespräch, zu dem sich die Lagenser Landesabgeordnete Martina Hannen (FDP) mit dem neugewählten Kreisvorstand Lippe-Herford des Pädagogenverbandes LehrerNRW traf.

 

„In dem Gespräch wurden viele Punkte angesprochen, die die Arbeit der Real- und Hauptschullehrer enorm erleichtern könnten“, so Martina Hannen nach dem Gespräch.

Da der Schulalltag, das gemeinsame Lernen und die Zusammenarbeit von Schülern, Eltern und Lehrern bisweilen an Grenzen stoßen, sei die Einstellung von mehr Schulpsychologen zur Unterstützung der Lehrkräfte in Konfliktsituationen wünschenswert, so die Lehrervertreter.

Darüber hinaus berichteten die Vertreter von LehrerNRW über bürokratische Vorschriften, die sie in ihrer Arbeit einschränken würden. „Ob Schulunterricht oder Schulverwaltung – bürokratische Vorschriften sollten auf ihre Notwendigkeit überprüft werden. Die Arbeitszeit der Pädagogen sollte nicht durch die ständige Kontrolle von Vorgaben und Richtlinien gebunden werden. Lernen ist wichtiger als dokumentieren“, meinte Martina Hannen.

 

„Wir sind uns darin einig, dass wir die Realschulen stärken und die bestehenden Ungleichbehandlungen der Realschulen abbauen müssen“, lautete das Fazit der Gesprächsteilnehmer.

Mi

11

Apr

2018

Über 4 Millionen Euro für Lippe und Bielefeld

 Die Landesregierung hat die Verteilung der 100 Millionen Euro aus der Integrationspauschale konkretisiert. Der Verteilschlüssel sieht vor, dass die Mittel anteilig nach Flüchtlingsaufnahmegesetz und Anzahl der Personen mit Wohnsitzauflage für die Kommunen berechnet werden. Martina Hannen, FDP-Landtagsabgeordnete aus Lippe begrüßt den Beschluss der Landesregierung zur Entlastung der Städte und Gemeinden im Kreis Lippe bei Integrationsmaßnahmen.

 „Die NRW-Koalition hat mit der Verabschiedung des Landeshaushalts für 2018 den Kommunen 100 Millionen Euro aus der Integrationspauschale zur Verfügung gestellt, die sie bei der Erfüllung der Integrationsaufgaben vor Ort unterstützen sollen. Das ist ein wichtiges Signal des Landes, dass die Kommunen mit der Aufgabe der Integration nicht allein gelassen werden“, so die Abgeordnete. Unter der rot-grünen Vorgängerregierung wurden keine Mittel aus der Integrationspauschale an die Kommunen weitergeleitet. Die Landesregierung hat jetzt den Gesetzentwurf vorgelegt, der eine Rechtsgrundlage zur Verteilung dieser Mittel an die einzelnen Gemeinden einführt. Martina Hannen: „Die gesetzliche Regelung der Zuweisungen aus der Integrationspauschale an die Gemeinden wird mehr Verbindlichkeit bei der Integration vor Ort schaffen. Die Verteilung richtet sich nach den unterschiedlichen Belastungen der Kommunen aufgrund der tatsächlichen Flüchtlingszahlen.“

 

Insgesamt erhalten Bielefeld und die Städte und Kommunen im Kreis Lippe in diesem Jahr 4.028.913 Euro zusätzlich für Integrationsmaßnahmen. Dieser Betrag wird auf die jeweiligen Gemeinden und Städte wie folgt aufgeteilt:

 

 

Bielefeld                               2.187.132 Euro

 

Detmold                                   387.804 Euro

 

Dörentrup                                  50.000 Euro

 

Exertal                                        58.015 Euro

 

Horn-Bad Meinberg               106.318 Euro

 

Kalletal                                        84.571 Euro

 

Lage                                           167.673 Euro

 

Lemgo                                       210.621 Euro

 

Leopoldshöhe                            93.624 Euro

 

Lüdge                                           62.540 Euro

 

Oerlinghausen                            50.000 Euro

 

Schieder-Schwalenberg            58.595 Euro

 

Schlangen                                    50.000 Euro

 

 

„Dies ist ein wichtiger Baustein der Integrationspolitik des Landes und sorgt für Planungssicherheit vor Ort“, so Martina Hannen.