Do

08

Nov

2018

Politischer Frühschoppen mit Christof Rasche

Christof Rasche, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion NRW, ist am Sonntag, 18. November 2018 Gast bei einem Politischen Frühschoppen in Detmold. In der Veranstaltung wird er aktuelle Initiativen und Anträge der FDP-Landtagsfraktion vorstellen und mit den Gästen darüber diskutieren. Christof Rasche kommt auf Einladung der FDP-Landtagsabgeordneten Martina Hannen, Sprecherin für schulische Berufs- und Weiterbildung sowie der FDP-Stadtverbände Detmold und Lage. Der Politische Frühschoppen findet von 10:00 bis 12:00 Uhr im Detmolder Hof, Lange Staße 19, 32756 Detmold statt. Die Veranstaltung ist öffentlich. Es wird um Anmeldung an christine.blasberg@landtag.nrw gebeten.

Mi

29

Aug

2018

Start des Gründer-Stipendiums NRW

Die Landesregierung hat jetzt das Gründer-Stipendium auf den Weg gebracht. Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart hat hierzu die Förderbedingungen vorgestellt. Die FDP-Landtagsabgeordnete Martina Hannen ruft alle Menschen in Lippe mit einer guten Idee und dem Willen zur Gründung auf, sich für ein Stipendium zu bewerben. „Auch in Lippe heißt es nun: Gründer willkommen! Mit dem Gründer-Stipendium schafft die NRW-Koalition Chancen für gute Ideen“, freut sich Martina Hannen.

Die Initiative zeigt, dass die Freien Demokraten ihre Überzeugung auch in Regierungshandeln übertragen. „Chancen dürfen niemals von Herkunft abhängen. Wer mit einer guten Idee gründen will, soll dies auch ohne ein bereits vorhandenes Vermögen tun können“, sagt Martina Hannen. Mit dem Gründer-Stipendium unterstützt das Land innovative Jungunternehmer und Startups jeweils bis zu ein Jahr lang mit 1.000 Euro monatlich und gibt den Gründerinnen und Gründern damit die Möglichkeit, ihre Idee auszuarbeiten. Die Vergabe der Stipendien erfolgt dezentral über die Gründernetzwerke vor Ort. Martina Hannen: „Der dezentrale Ansatz ist der richtige Weg, um die Unterstützung nah an und in die Szene zu tragen.“

 

Nun ist es an den Tüftlern, Zukunftsunternehmern und Visionären, sich mit ihrer Idee für ein Stipendium zu bewerben. „Ich ermutige potentielle Gründer ausdrücklich, sich für das Programm zu bewerben. Wir sind neugierig auf spannende Konzepte, zukunftsträchtige Projekte und innovative Geschäftsmodelle und hoffen auf starke Bewerbungen auch aus Lippe“, sagt Martina Hannen.

Mi

27

Jun

2018

„Vom Know How der Gemeinschaft profitieren“

„Irgendetwas mit Medien“ – das ist heute oft der Berufs- oder Studienwunsch junger Schulabgänger. Gleichzeitig sinkt das Interesse an Studiengängen im MINT-Bereich. Die Auswirkungen sind fatal: Chemie- oder Physikunterricht fällt aus, da Lehrer fehlen. Viele Betriebe suchen händeringend Ingenieure oder Techniker. Auszubildende werden umworben. Nachwuchsförderung für MINT-Berufe, das ist daher ein Ziel, das die Lippe Bildung eG verfolgt.

Die FDP-Landtagsabgeordnete Martina Hannen informierte sich jetzt zusammen mit dem FDP-Kreisvorsitzenden Carsten Möller bei einem Besuch der Genossenschaft über deren Arbeit. „Ich bin von dem breiten Angebot begeistert“, lautete ihr erstes Fazit. Über die Projekte informierte sie Carsten Kießler, Leiter des zdi (Zentrum Lippe.MINT), sowie Vorstandsvorsitzender Markus Rempe der Lippe Bildung eG.

 

So fördert die Lippe Bildung eG, die eng mit den der Handwerkskammer, der Kreishandwerkerschaft und Betrieben zusammenarbeitet, in MINT-Kursen das Interesse von Grundschülern in diesem Bereich. „Der frühe Kontakt ist für Mädchen und Jungen wichtig und weckt spielerisch ihr Interesse an Technik oder Informatik“, meinte Carsten Möller.

 

Ausführlich informierten sich die beiden FDP-Politiker auch über das „KungFu“-Projekt („Kunststoff goes Future“) der Lippe Bildung eG. Es hilft kleinen oder mittleren Unternehmen bei der Umstellung auf digitalisierte Arbeitsschritte, erfuhr Martina Hannen von Achim Gerling, KungFu-Projektleiter. „Viele unterschiedliche Bildungseinrichtungen sind hier hervorragend vernetzt. Solche Modelle können auch auf andere Regionen von Nordrhein-Westfalen übertragen werden. Jeder kann von dem Know How der anderen Beteiligten und der Gemeinschaft profitieren. Das geht schnell und unbürokratisch“, meinte Martina Hannen nach dem Besuch.

Do

07

Jun

2018

„Freiheit der niederländischen Berufskollegs ist enorm“

Im Gespräch: Stephan Haupt, René Westra (VVD), Peter van Mulkom (Vorstand ROC), Arie Kerkmann, Martina Hannen, Willem van Hees (Leiter des Projekts Ler(n)ende Euregio), Paul Marcelis (Projektleiter Deutsch im beruflichen Kontext)
Im Gespräch: Stephan Haupt, René Westra (VVD), Peter van Mulkom (Vorstand ROC), Arie Kerkmann, Martina Hannen, Willem van Hees (Leiter des Projekts Ler(n)ende Euregio), Paul Marcelis (Projektleiter Deutsch im beruflichen Kontext)

Eine Fahrt in das grenznahe Nijmegen, Ziel: das örtliche Berufskolleg, stand im Termin-kalender meines Kollegen Stephan Haupt und mir. Begleitet wurden wir durch den nieder-ländischen Abgeordneten René Westra (VVD).

 

9.900 Studierende besuchen das ROC Nijmwegen, die nieder-ländische Form des Berufskollegs. Die Freiheit der niederländischen Berufskollegs ist enorm und trägt den regionalen Bedingungen und Anforderungen an die berufliche Bildung Rechnung.

So sehen die Bildungsgesetze eine weitgehende Autonomie der Schulen vor. Sie können eigenständig über ihr Budget und die angebotenen Bildungsgänge entscheiden. Außerdem sollen alle Jugendlichen ohne Ausnahme zu einem Berufsabschluss oder wenigstens zu einer „Startqualifikation“, einer beruflichen Eingangsqualifikation, geführt werden. Darüber hinaus ist die Ausbildung in vier unterschiedliche Niveaustufen gegliedert.

 

Im Anschluss besuchten wir das Berufskolleg in Kleve. Es ist mit 5.000 Schülerinnen und Schülern zwischen 16 und 40 Jahren das größte Berufskolleg in Nordrhein-Westfalen und vermittelt 50 Ausbildungsberufe in Wirtschaft und Verwaltung, Technik, Gesundheit und Ernährung sowie Agrarwirtschaft. 230 Lehrerinnen und Lehrer unterrichten in 95 Fächern.

 

Es war interessant, den Vergleich zwischen den deutschen und niederländischen Schulsystemen ziehen zu können. Dieser Austausch ist für unsere Arbeit im Landtag enorm wichtig. Auch wenn wir wissen, dass sich unser System der dualen Ausbildung weltweit wahrlich nicht zu verstecken braucht, gibt es immer etwas zu verbessern.

 

Von unserem Tag in der Grenzregion nehme ich mit, dass wir das Fundament der dualen Ausbildung erhalten und stärken müssen, den Schulen und Leitungen vor Ort aber wieder mehr Vertrauen entgegenbringen und Entscheidungsfreiheit zugestehen müssen.

Mi

30

Mai

2018

Ungleichbehandlung von Realschulen abbauen

Die Einstellung von mehr Schulpsychologen oder eine bessere Bezahlung von Realschullehrern – viele Themen umfasste das Gespräch, zu dem sich die Lagenser Landesabgeordnete Martina Hannen (FDP) mit dem neugewählten Kreisvorstand Lippe-Herford des Pädagogenverbandes LehrerNRW traf.

 

„In dem Gespräch wurden viele Punkte angesprochen, die die Arbeit der Real- und Hauptschullehrer enorm erleichtern könnten“, so Martina Hannen nach dem Gespräch.

Da der Schulalltag, das gemeinsame Lernen und die Zusammenarbeit von Schülern, Eltern und Lehrern bisweilen an Grenzen stoßen, sei die Einstellung von mehr Schulpsychologen zur Unterstützung der Lehrkräfte in Konfliktsituationen wünschenswert, so die Lehrervertreter.

Darüber hinaus berichteten die Vertreter von LehrerNRW über bürokratische Vorschriften, die sie in ihrer Arbeit einschränken würden. „Ob Schulunterricht oder Schulverwaltung – bürokratische Vorschriften sollten auf ihre Notwendigkeit überprüft werden. Die Arbeitszeit der Pädagogen sollte nicht durch die ständige Kontrolle von Vorgaben und Richtlinien gebunden werden. Lernen ist wichtiger als dokumentieren“, meinte Martina Hannen.

 

„Wir sind uns darin einig, dass wir die Realschulen stärken und die bestehenden Ungleichbehandlungen der Realschulen abbauen müssen“, lautete das Fazit der Gesprächsteilnehmer.