Wiedereinführung des Werkstattjahres der richtige Weg

Mit der Wiedereinführung des Werkstattjahres nimmt die NRW-Koalition die Gruppe der noch nicht ausbildungsreifen Jugendlichen intensiver in den Blick. Ein Schlüssel für den erfolgreichen Übergang von Schule in Ausbildung und Arbeit stellt die Anbindung an die berufliche Praxis dar. Durch die Erhöhung des betrieblichen Praxisanteils im Rahmen des Werkstattjahres auf bis zu sechs Monate, ist eine deutlich stärke Bindung an die betriebliche Praxis gewährleistet als es in den Produktionsschulen der Fall ist.

Ein weiterer Schlüssel ist zudem die Einbindung der Berufskollegs. Die hier vorhandenen Kompetenzen beim Umgang mit unterschiedlichsten Jugendlichen, die guten und vielen Kontakte zu lokalen Ausbildungsbetrieben und nicht zuletzt die Durchlässigkeit der unterschiedlichen Bildungsgänge kommen den Jugendlichen zu Gute und erhöhen die Chancen auf einen erfolgreichen Übergang in die Arbeitswelt. Hier soll künftig der Schwerpunkt der Förderung liegen und die vorhandenen Mittel konzentriert werden.

 

Die hohe Abbrecherquote von 60 Prozent, zeigt deutlich, dass die Produktionsschule nicht das richtige Instrument ist. Dies unterstreicht auch die Tatsache, dass die hohe Abbrecherquote mit zunehmendem Alter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiter steigt. Wir Freien Demokraten halten die Überführung des Programms „Produktionsschule.NRW“ in das neue Werkstattjahr für den einzig richtigen Weg.